Unterricht in den Internationalen Klassen

Aktuell werden in jeder der beiden Internationalen Klassen die Kernfächer Deutsch als Zweitsprache (14h), Mathematik (4h) und Englisch ( 4h; IK1 und IK2 gemeinsam in drei leistungsdifferenzierten Lerngruppen) unterrichtet.

 

Kinder, die noch sehr wenige Deutschkenntnisse besitzen, besuchen zuerst die IK1 und wechseln – in der Regel nach Abschluss der A1-Tests nach dem europäischen Referenzrahmen – in die IK 2, wo sie weiter gefördert werden und auch verstärkt Methoden lernen sollen, die sie auf einer weiterführenden Schule in Deutschland brauchen.

 

Dies geschieht z.B. über die Wochenplanarbeit, die zum selbständigen Lernen erziehen soll und weiterführende Schreibaufträge beinhaltet, und ebenso durch Vermittlung von Werkzeugen der Texterschließung und Präsentationstechniken.

 

Zusätzlich wird in der IK2 2h Latein in Form eines Schnupperkurses angeboten.So finden die Schülerinnen und Schüler später schneller Anschluss an eine zweite Fremdsprache ( die auf dem Gymnasium verpflichtend ist).

 

In den übrigen Unterrichtsstunden (6-8h) besuchen die Schülerinnen und Schüler von Anfang an eine ihnen individuell zugeordnete Regelklasse, die ihrem Alter entspricht.

 

Nach erfolgreichem Abschluss der A2-Prüfung nach dem europäischen Referenzrahmen wechseln die Schülerinnen und Schüler in eine Regelklasse des Lise-Meitner-Gymnasiums und werden über ein „Lernbüro“ 6h pro Woche weiter von den Klassenlehrern bzw. von sog. Bildungspaten unterstützt. In dieser Zeit verlassen sie ihre neue Klasse und arbeiten an ihren individuellen Lerndefiziten.

 

Am Schuljahresende entscheidet eine Konferenz über ihre Versetzung bzw. weitere schulische Laufbahn.

 

Über ein Patensystem mit SchülerInnen aus der Oberstufe und den Besuch von LISE-Plus-AGs sind die internationalen Schülerinnen und Schüler in die Schulgemeinde integriert.

Und woher kommst du? Die Kinder stellen sich vor

 

Deutschland ist für sie alle ein neues, noch fremdes Land: Die Kinder aus den Internationalen Klassen haben aus ganz unterschiedlichen Gründen ihre Heimat verlassen. In ihren Muttersprachen berichten Hashim und Lujen, Stefan und Alexandru, woher sie kommen und was sie sich von Deutschland erhoffen.

Berichte weiterer Kinder folgen.

 

Die Originaltexte mit deutscher Übersetzung:


Alexandru aus Rumänien
Hashim und Lujen aus Syrien
Stefan aus Serbien

Yun aus China

Dimitris aus Griechenland (NEU)

Michelle aus Mexiko (NEU)

 

 

Feste anderer Länder

Unsere IK-Kinder berichten über Feste, die es nur in ihren Herkunfsländern gibt.

Kroatisches Blumenfest

Frauentag in der Ukraine

San Marco auf Sardinien

Briefe an einen imaginären Freund

Einige Schülerinnen und Schüler sind nun schon ein Jahr bei uns, andere sind etwas später dazu gekommen. Nach dieser Zeit in Deutschland und an unserer Schule haben viele schon sehr große Fortschritte in der deutschen Sprache gemacht. Hier können Sie nachlesen, was die Schülerinnen und Schüler in einer Schreibaufgabe, einem Brief an einen imaginären Freund, verfasst haben:

 

Briefe von Oula und Dimitris

Brief von Hubert

Brief von Lujen

Brief von Mahatab

Brief von Marta

Brief von Yun

Aktuelle Nachrichten zum Thema IK

Die Schülerinnen und Schüler der Internationalen Klasse am Lise-Meitner-Gymnasium haben Post aus dem Bundeskanzleramt bekommen. Im Rahmen der Wochenplanarbeit sollten sie üben, wie man einen Brief verfasst.

So voll war es in einer Pause im PZ schon lange nicht mehr, und vor allem nicht so laut. Nach ihren erfolgreichen Auftritten im Tanztheaterstück "Dance For Your Rights" in der Kölner Comedia und im Leverkusener Forum zeigten die Tänzer vom Lise einen kleinen Ausschnitt aus dem Stück auf der Bühne im PZ.

 

 

Zu Beginn ist alles noch etwas wuselig, als sich die bunte Gruppe aus Schülern und Schülerinnen beider IKs, frisch gebackenen Regelschülern und längerjährigen LISE-Schülerinnen im PZ zusammenfindet, um ein Sondertraining auf dem Weg zu der Aufführung von „FAME...“ durchzuführen, die für Januar/Februar 2017 geplant ist.

Streuobstwiesenapfelmus – das ist zunächst ein Kompositum, das von den Schülerinnen und Schülern der IK2 erst noch entschlüsselt werden musste.

 

„Manni lebt.“ Alex aus Rumänien nickt überzeugt und blickt auffordernd in die Runde. „Ja, aber warum?“, hakt Biologielehrerin Claudia Schulte nach. Mit diesem besonderen Beobachtungsauftrag und einer Dose lebendiger Wüstenheuschrecken verlassen die 13 Schülerinnen und Schüler der neu eingerichteten Internationalen Förderklasse ihren Klassenraum, um ein ebenfalls relativ neues Mitglied der Schulgemeinde näher unter die Lupe zu nehmen: die Bartagame „Manni“.

Die Kinder aus unseren Internationalen Klassen kommen aus:

 

Welche Länder werden hier gezeigt? Einfach mit der Maus über die Flaggen gehen?

Organisator

Stadt Leverkusen
Fachbereich Kinder und Jugend
Kommunales Integrationszentrum (KI)

www.leverkusen.de
www.komunale-integrationszentren-nrw.de